Bestattung
Sie haben einen Menschen verloren. Sie müssen Abschied nehmen. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre Kirche jetzt für Sie da ist.
Zunächst wenden Sie sich an ein Bestattungsinstitut, wo alle Vorgänge für Sie koordiniert und auch der Anruf in der Kirchengemeinde des bzw. der Verstorbenen veranlasst werden.
Kurz darauf meldet sich Ihr*e Pfarrer*in bei Ihnen und kündigt sich an zum Trauergespräch. Im Erzählen gehen Sie die schweren Stunden noch einmal durch. Hier ist viel Raum für persönliche Erinnerungen. Alles, was für den bevorstehenden Trauergottesdienst zu bedenken ist, wird verabredet. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Wünsche zur Gestaltung einzubringen.
Die kirchliche Bestattung ist ein Gottesdienst, in dem wir uns von den Verstorbenen verabschieden und sie Gott anvertrauen. Dabei sehen wir hinter der Traurigkeit die Auferstehungssonne und wissen, dass Gottes Weg mit uns Menschen an der Todesgrenze nicht abbricht.
Ihre Gemeinde lässt niemanden unbemerkt gehen. Am folgenden Sonntag wird im Gottesdienst abgekündigt, wer in einer Trauerfeier der vergangenen Woche verabschiedet wurde.
Aus Respekt vor der Entscheidung des bzw. der Verstorbenen werden nur evangelische Christ*innen mit einem evangelischen Trauergottesdienst aus diesem Leben verabschiedet.
In begründeten Ausnahmefällen kann auf Wunsch der Hinterbliebenen davon abgewichen werden und eine Trauerfeier für Christ*innen anderer Konfessionen oder Konfessionslose stattfinden.








